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hair saloonLiebe ist eine zeitlose Macht, die einen glücklich oder unglücklich machen kann. Auf jeden Fall ist Liebe voller Spannung, wirbelt das Leben durcheinander und vollbringt Unerwartetes. So erleben es auch meine Protagonisten ...

Tango der Lust – erotische Kurzgeschichten

Dominanz

Leseprobe der Kurzgeschichte aus »Tango der Lust«

Manchmal muss man zu etwas härteren Methoden greifen und seine Liebste erziehen ...

Leseprobe aus Dominanz

Was er sich wohl diesmal ausgedacht hatte? Ungeduldig klopfte Anika mit ihren Fingern auf das Lenkrad. Wann wurde diese verdammte Ampel endlich grün? Max hasste Unpünktlichkeit. Für jede Minute, die sie zu spät kam, gab es einen Hieb mit dem Rohrstock. Einen festen Hieb. Doch so sehr sie sich auch anstrengte und sich vornahm, rechtzeitig loszufahren, sie schaffte es fast nie. Andererseits, auch wenn sie jammerte und heulte, es machte sie unvergleichlich heiß, dass er so streng und unnachgiebig war. Sie sehnte sich die ganze Woche über nach seiner Strenge, ohne dass sie es hätte erklären können. Sie war einfach verrückt nach ihm.

Max öffnete die Wohnungstür in demselben Moment, als Anika die Hand ausstreckte, um zu klingeln.
«Du bist zu spät! Zehn Minuten zu spät!»
Anstelle eines Kusses schlug er ihr auf die Wange. Es brannte wie Feuer und Anika traten Tränen in die Augen.
«Es tut mir leid! Aber musst du mich deswegen ins Gesicht schlagen?»
«Stell dich nicht so an. Es war nur deine Wange und es war auch nicht fest. Du solltest dir einen Wecker stellen, damit du pünktlich bist. Deine eigentliche Strafe bekommst du noch. Verlass dich drauf. Vielleicht sollte ich das Maß verdoppeln, damit du Gehorsam lernst?»
Ein Schauer erfasste Anika. Ihre Lippen zitterten und sie war unfähig, etwas darauf zu erwidern. Der Rohrstock. Zehn Minuten, das hieß bisher zehn Schläge. Sie war nicht sehr tapfer. Wenn er verdoppelte, dann bedeutete dies zwanzig Hiebe. Das würde sie unmöglich aushalten.
«Oh nein», stieß sie heiser hervor. «Bitte nicht, bitte, Max, ich werde mich bessern. Wirklich.»
Seine Drohung war ebenso beängstigend wie erregend. Sein Gesichtsausdruck ließ keine Zweifel zu, dass er ernst machen würde. Anika fühlte, wie ihre Schamlippen anschwollen und sich öffnen wollten. Sogar ihre Brüste schienen anzuschwellen und zu verlangen, dass er sie packte.
«Bitte verzeih mir, bitte!», flehte sie. «Ich habe dich die ganze Woche über so vermisst!» Verdammt, so etwas hätte sie früher nie getan. Betteln. Aber es hatte ihr auch niemand zuvor so schöne Orgasmen verschafft und sie auf diese Weise erregt, wie Max es konnte.
Er lachte. «Natürlich verzeihe ich dir. Auf deine Züchtigung komme ich später zurück. Vielleicht fällt sie auch weniger hart aus, wenn du gehorsam bist.»
«Oh ja, das werde ich», beeilte Anika sich zu versichern. «Ich werde gehorsam sein.»
«Abwarten. Ich habe heute etwas Besonderes mit dir vor. Geh ins Schlafzimmer und zieh dich aus.»
Er stand im Türrahmen und sah ihr dabei zu.
Als sie fertig war, legte er ihr breite Metallfesseln an, die innen weich gepolstert waren. Sie wurden mittels eines winzigen Schlosses gesichert, das durch zwei Ösen gezogen wurde. Artig hielt Anika ihm zuerst die Hände hin, hob dann erst den einen, danach den anderen Fuß. Absolut ausbruchsichere Fesseln. Ein nervöses Kribbeln bemächtigte sich Anikas Körper. Bisher hatte Max stets Lederfesseln verwendet. Und nie ein Schloss. Was hatte er vor?´

© Sira Rabe