^Back To Top
foto1 foto2 foto3 foto4 foto5 foto6 foto7 foto8 foto9 foto10

hair saloonLiebe ist eine zeitlose Macht, die einen glücklich oder unglücklich machen kann. Auf jeden Fall ist Liebe voller Spannung, wirbelt das Leben durcheinander und vollbringt Unerwartetes. So erleben es auch meine Protagonisten ...

Karpatenfürst - Seite 2

Zwischen den leicht geöffneten Schenkeln der Blondine schimmerte es bereits feucht, was durch die rasierte Scham gut sichtbar war. Der intensive Geruch der erregten Frau stimulierte Daniela dazu, ihre eigene Hand unter das Hemd zu schieben, um ihren Venushügel mit dem Handballen zu kneten. Verdammt, sie wollte, dass Valerij sie ebenso anfasste wie die andere, um das Feuerwerk der Lust in sich zu spüren und in einem Sinnestaumel zu versinken.
Immer stärker gierte sie nach seinen Streicheleinheiten, sodass ihr Unterleib sich vor Verlangen zusammenzog. Daniela lehnte sich mit dem Rücken an die Säule und widmete sich ihrem eigenen Körper. Das laute und rhythmische Stöhnen des Mädchens verlangte erneut ihre Aufmerksamkeit. Sie war so in ihrer Lust gefangen gewesen, dass sie überdies die beiden fast vergessen hätte.
„Ich überlasse mich Euren geschickten Händen, mein Gebieter“, stieß das Mädchen hervor, bevor sie sich quer über den Schoß des Fürsten legte und ihr Becken anhob.
Der Fürst legte eine Hand unter ihren Hintern und fixierte sie, während er sich vornüberbeugte und seine Zunge um ihren Bauchnabel kreisen ließ. Seine andere Hand schob sich zwischen ihre Schenkel und bearbeitete ihren Schoß sanft. Die Blondine zitterte leicht und rekelte sich, während sie ihre Finger in das Polster krallte. „Ihr versteht es, einer Frau die größte Lust zu bereiten“, sagte sie heiser.
Ja, das verstand er wirklich. Am liebsten wäre Daniela zu ihm gelaufen und hätte die andere von seinem Schoß gestoßen, um sich von ihm verwöhnen zu lassen. Ihre Erregung schwoll so an, dass sie nur mit Mühe den Wunsch unterdrücken konnte, sich dem Gestöhne des Mädchens anzuschließen. Stattdessen biss sie sich fest auf die Lippen, damit ihr kein Laut entwich. Als Valerijs Zungenspiel immer kühner wurde und sich dem Venushügel der Blondine näherte, schnappte Daniela unwillkürlich nach Luft. Es war nur leise, aber sein Kopf ruckte hoch. Er sah zu ihr herüber, und sein Blick ließ keinen Zweifel offen, dass er sich ihrer Gegenwart bewusst war. Auch das noch! Hätte sie sich das nicht gleich denken können? Wie naiv sie war. Daniela schämte sich, weil sie ihn beim Liebesspiel beobachtete und obendrein dabei ertappt worden war. Ihre Wangen glühten. Es blitzte amüsiert in seinen Augen auf, bevor er sich weiter dem ihm dargebotenen Mädchenkörper widmete.
„Ja, macht weiter“, stieß die Blondine hervor, während sie ihre zitternden Beine, soweit es ihr der Diwan erlaubte, spreizte. Das Brennen in Danielas Schoß wurde unerträglich. Der Drang, zu ihm zu laufen, wurde übermächtig. Es quälte sie, nur zuzusehen, anstatt sich selbst seinen Berührungen hinzugeben. Sie stand von Kopf bis Fuß in Flammen und konnte nicht mehr klar denken, weil das Verlangen sie beherrschte.
Immer wieder sah er zwischendurch auf, als wollte er sich vergewissern, dass sie ihn noch immer beobachtete. Sie spürte, wie viel Vergnügen es ihm bereitete, sie zu martern, in dem er eine andere verführte, um zu zeigen, was ihr in diesem Augenblick entging. Sie wollte nicht, dass er diese Frau berührte. Sie wollte, dass er sich überhaupt keiner anderen widmete, sondern sich ihr zuwandte. Plötzlich peinigte sie jeder Kuss, den er dem Mädchen schenkte. Daniela raste vor Eifersucht, ballte die Hände zu Fäusten und wäre am liebsten losgestürmt, um das Lustspiel zu unterbrechen.

 

 

© Sira Rabe